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Motorradfahren und Gesundheit?! Das passt zusammen!

Es ist für Menschen, die kein Motorrad fahren, kaum zu glauben und trotzdem ist es wahr: Motorradfahren ist gut für die Gesundheit und hält sogar fit. Die körperliche Beanspruchung ist nicht zu unterschätzen. Das regelmäßige Motorradfahren hat sogar positive Auswirkungen auf das Gehirn und trägt damit zum geistigen Wohlbefinden bei.

Mental fit bleiben

Das Navigieren auf dem Motorrad erfordert jede Menge körperliche und geistige Kraft. Motorradfahren steigert die Gehirnleistung wie kein anderes Fahrzeug. Nicht einmal im Auto oder auf dem Fahrrad ist das möglich, weil in beiden Fällen der Körper völlig in Ruhe sitzt. Grund dafür ist, dass sich das Gehirn während der Fahrt auf die Straße und die Umgebung fokussieren muss. Das Beschleunigen auf dem Zweirad führt zu einem positiven Adrenalinschub. Gleichzeitig setzt der Körper Endorphine frei, was dazu führt, dass man sich einfach glücklich und unbeschwert fühlt.

Damit trägt Motorradfahren nicht nur dazu bei, dass das Gehirn optimal funktioniert, sondern wirkt sich auch positiv auf die psychische Gesundheit aus. Die eigene Stimmung verbessert sich und der mentale Stress nimmt ab.

Harley Davidson
Eine Tour durch die Berge

Motorradfahren statt Ganzkörpertraining im Fitnessstudio

Das Fahren mit dem Motorrad ist anstrengend, vor allem im Vergleich zum Autofahren. Es ist nicht nur ein körperliches und mentales Training, sondern erhöht auch die eigene Insulinsensitivität, was den Stoffwechsel unterstützt und gleichzeitig dabei hilft, Kalorien zu verbrennen und weniger Fett zu speichern.

Gleichzeitig stärkt es die Knie und Oberschenkel. Anstatt sich über Stunden im langweiligen Fitnessstudio mit Kniebeugen und Kreuzheben zu quälen, sollte man sich mit den Vorteilen des Motorradfahrens beschäftigen. Das Steuern der Maschine erfordert, dass die eigenen Knie und Oberschenkel verwendet werden. So bauen sich im Laufe der Zeit die Muskeln auf und gleichzeitig können sogar bisher bestandene Schmerzen beseitigt werden.

Das bedeutet, dass man durch den Kraftaufwand sich nach dem Fahren wie nach einem Ganzkörpertraining im Fitnessstudio fühlt. Wenn man bedenkt, dass die meisten Motorräder über mehrere 100 kg wiegen können, wird einem schnell bewusst, dass der Fahrer seinen ganzen Körper benutzen muss, um die Maschine sicher zu balancieren und zu lenken. Bei diesen Anstrengungen wird fast jeder Muskel beansprucht, was im Laufe der Zeit den Muskeltonus verbessert. Weil das regelmäßige Fahren auch die Rückenmuskulatur aufbaut, kann es dazu führen, dass Rückenschmerzen gelindert werden.

Fazit: Warum Motorradfahren vorteilhaft ist

Wer es leid ist, wöchentlich mehrere Stunden im Fitnessstudio zu verschwenden, und schon immer mal Motorrad fahren ausprobieren möchte, sollte es tun. Motorrad fahren macht nicht nur Spaß, es ist gesund für die geistige und körperliche Fitness und kann ein langweiliges Ganzkörpertraining im Fitnessstudio ersetzen.

Und was gibt es Besseres, als ständig neue Orte zu erkunden, dabei die frische Luft in der Nase zu haben und gleichzeitig viele Kalorien zu verbrennen? Außerdem wird man nach dem Fahren mit einem Glücksgefühl belohnt, das wohl nur die kennen, die Motorrad fahren.

Wichtig: Tragen Sie beim Motorradfahren immer sicher Bekleidung!

Bildnachweis:
Halfpoint – stock.adobe.com